Schloß Romberg

 

Gisbert verhinderte die Befreiung der Bauern

Das Adelsgeschlecht der mächtigen Herren von Brünninghausen war bis etwa 1300 im Süden ansässig.  Der Sitz befand sich aber nicht dort, wo heute noch das Torhaus und die Parkanlagen zu finden sind, sondern nahe der Kreuzung Ardeystraße/Zillestraße, wo  die Gebäude des Hofes Mellinghaus stehen. Durch Einheirat fiel der gesamte Besitz derer von Brünninghausen an die Familie Nordkerke, die dort um 1300 eine Wasserburg erbaute.
Im Jahre 1438 kam der Besitz an das märkische Adelsgeschlecht von Romberg. Graf  Conrad Phillip von Romberg ließ 1681 die alte Burg aus dem Jahre 1571 erneuern und erweitern. Es entstand auch das Torhaus. 
Viele Höfe in Lücklemberg gehörten nicht deren Betreibern, sondern u. a. Adelsgeschlechtern wie den Rombergs. Wie mächtig die Famlie war, zeigte sich während  der Herrschaft von Napoleon, der die Bauernbefreiung befohlen hatte. Doch Giesbert von Romberg ingnorierte dies. Erst nach Napoleon schafften die Preußen die Leibeigenschaft ab.
Im Jahr 1927 wurde das Anwesen samt Park von der Stadt Dortmund übernommen. Das Schloß wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, an der Stelle  des klassizistischen Herrenhauses sind  Hotel und Hotelfachschule zu finden.  Im Torhaus finden heute Kunstausstellungen statt.

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