WAZ / WR vom 10. Mai 2006
Lösungen für Olpketalstraße

Olpketalstraße: Hier wird´s eng, wenn Eltern ihre Kleinen vom Kindergarten abholen oder Theaterbesucher parken. (Hartmann)

Lücklemberg. (MaK) Enge Straße, wenige Parkmöglichkeiten, Verkehrschaos. "Die Situation an der Olpketalstraße in Höhe des Kindergartens ist untragbar."

So sehen es Anwohner und Mitarbeiter der Kindertagesstätte. Gestern kamen Vertreter von Stadt, Polizei und SPD-Bezirksfraktion zusammen, um vor Ort zu beratschlagen. Sie einigten sich auf vier Lösungsmöglichkeiten: Auf der Kindergartenseite, wo es bereits Parkmöglichkeiten gibt, soll das Abstellen der Pkw in der Zeit von 7 bis 18 Uhr auf eine halbe Stunde begrenzt werden.

Da der Radweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite oftmals verkehrswidrig als Parkstreifen genutzt wird, sei ein Halteverbotsschild nötig. Der Radweg müsse bestehen bleiben, so Volker Brockmeier vom Tiefbauamt, da der Radfahrer bergauf sein Rad selten ohne seitliches Ausscheren führen könne. Dafür soll die BV Hombruch aber prüfen, ob der Radweg unterhalb des Kindergartens nicht zu einer Parkfläche umfunktioniert werden könne.

Zusätzliche Parkplätze auf dem Kindergartengelände stehen ebenfalls auf dem Prüfstand. Von acht Mitarbeitern hätten nur drei einen Stellplatz, so die stellvertretende Leiterin Elke Schlösser. Die übrigen nutzen Parkmöglichkeiten am Straßenrand. So lange die Lösungsvorschläge aber noch diskutiert werden, steht für Brockmeier fest: "Wer sein Kind zum Kindergarten bringt, muss sein Auto verkehrsgerecht abstellen und wenn nötig ein paar Meter zu Fuß laufen."

09.05.2006   
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