WAZ / WR vom 29. Juni 2005

Gute Nachrichten für Lücklemberg Neuer Gehweg und (mehr) Parkplätze

Lücklemberg. (kroe) Es war der Tag der guten Nachrichten: Alle Parkplätze am kleinen Lücklemberger Einkaufszentrum bleiben erhalten. Dazu werden Vorschläge für noch mehr Stellflächen geprüft. Der Gehweg an der Kirchhörder Straße wird ausgebaut, die Radfahrer bekommen auf beiden Fahrbahnseiten einen Schutzstreifen. Die Fahrbahndecke wird, wo nötig, erneuert. Und letzteres noch nicht einmal auf Kosten der Anwohner.80 bis 90 von ihnen strömten Dienstag Abend ins Augustinum, um sich bei diesem 2. Anlauf einer Bürgerbeteiligung selber aus erster Hand zu informieren. Denn schon einmal wollte die Bezirksvertretung Anwohner über den Ausbau von Geh- und Radweg ins Bild setzen - doch da erschien nur eine Hand voll (wie berichtet). Dennoch entzündete sich an den Plänen ein dicker Streit, sollten doch Parkplätze vor Geschäften zugunsten der Fahrradfahrer fallen.Diesen Zankapfel zog die Politik schon im Vorfeld vom Tisch, und so hatte Bezirksvorsteher Klaus-Ulrich Steinmann die guten Botschaften diesmal von Beginn an auf seiner Seite. So viel Einsatz im Sinne der Bürger quittierten die Geschäftsleute um Rewe-Geschäftsführerin Monika Peter mit einem ausdrücklichen Dankeschön.Eine weitere Verbesserung ergäbe eine Verlegung der Bushaltestelle, regte ein Teilnehmer an. 50 Meter Richtung Durchstraße könnten mehr Parkraum einbringen. Dies prüft die Verwaltung nun ebenso, wie die Option, durch weniger Straßenbe-gleitgrün oder das Fällen kranker Bäume Platz für Stellflächen zu schaffen. Ganz sicher Erfolg hat die Bitte um ein Bushäuschen - nur wann die Stadtwerke ihr nachkommen, steht noch nicht fest.

Anliegen, Sorgen und das liebe Geld

Auch andere Anliegen brachten die Menschen an diesem Abend vor: Eine weitere Absicherung an der Querungsinsel, zum Beispiel durch einen Zebrastreifen oder die Sorge an Haus Nr. 69, wo die Anwohner nicht mehr gefahrlos aus der Einfahrt auf die Straße fahren können.Doch am Schluss schied man in Eintracht, betrachtete gemeinsam Ausbaupläne und überschlug die Kosten, die nun auf die einzelnen Hausbesitzer zukommen. Die liegen je nach Grundstücks- und Hausgröße zwischen 850 und 2 600 Euro - wer bereits in den 60-er Jahren eine Vorauszahlung leistete, bekommt die komplett angerechnet.Nun kommen die Bagger, etwa im Oktober oder November, um die 700 Meter Gehweg zwischen Olpketal- und Durchstraße herzurichten. Die Fahrbahn wird auf diesem Stück repariert, beidseitig gibt es Schutzstreifen für Radler. Insgesamt soll all das optisch auch noch Raser ausbremsen.Schon am Jahresende soll alles fertig sein, versichern das Tiefbauamt. Kosten: 150 000 E.

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