WR / WAZ vom 30. August 2006
Aus ehemaliger Kinderklinik wird Seniorenresidenz
Auf dem Gelände der ehemaligen Kinderklinik an der Olpketalstraße soll eine Vitalresidenz entstehen. (Bild ACo)

Lücklemberg Der geplante Bau der Vital-Residenz der Unternehmensgruppe Derwald in Lücklemberg findet die Unterstützung der lokalen Politiker der SPD.

Seit Jahren ist das Areal der ehemaligen Kinderklinik an der Olpketalstraße dem Verfall preisgegeben, vor allem seit das Architekturbüro Schulze dort auszog. Durch die geplante neue Nutzung würde der Stadtteil Lücklemberg eine weitere Aufwertung erfahren, sind sich Ratsvertreterin Ingrid Krämer-Knorr (SPD) und Bezirksvertreter Michael Meurer (SPD) einig.

Der Bau der Residenz biete gerade älteren Bürgern aus dem Dortmunder Süden weiterhin die Möglichkeit, in ihrer gewohnten Umgebung zu leben. Aber auch noch aktiv im Berufsleben stehenden Mitbürgern werde hier die Möglichkeit geboten, im gehobenen Ambiente zu wohnen. Die geplanten Dienstleistungen wie Präventionsmedizin, Wellnessangebot, Concierge-Begleitung und Einkaufsservice, die sich direkt vor Ort befänden, steigerten die Attraktivität der Residenz ist Michael Meurer überzeugt. Nicht nur neue Arbeitsplätze würden hier geschaffen, auch die Kaufkraft bliebe in Dortmund. Da die als reines Mietobjekt geplante Vital-Residenz mit 50 Wohneinheiten mit Wohnflächen zwischen 70 und 160 Quadratmetern nur 150 Quadratmeter mehr Fläche beanspruche als die Kinderklinik, könne der Neubau im Frühjahr 2007 beginnen, erfuhren die Politiker im Gespräch mit Falko Derwald, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Derwald.

Dabei sei die Vital-Residenz in keiner Weise als Konkurrenz des sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Seniorenstiftes Augustinum zu sehen. Es sei vielmehr eine enge Kooperation beider Einrichtungen geplant. Von Sei-ten des städtischen Umweltamtes lägen keine Bedenken gegen den Neubau vor. Auch Ratsverstreterin Ingrid Krämer-Knorr (SPD) ist überzeugt, dass die Vital-Residenz ein Pilotprojekt für weitere Objekte dieser Art werden könnte. Dies zeige auch, so Michael Meurer, dass das Fraunhoferinstitut die Vital-Residenz in ihrer Entwicklung wissenschaftlich begleitet. Der anfallende Verkehr wird auf etwa 200 Kraftfahrzeugen pro Tag geschätzt, erläuterte Geschäftsführer Falko Derwald. Abfließen würde der Verkehr über die 70 Meter lange alleeartige Zufahrt von der Olpketalstraße aus.

Entscheiden über den Vorbescheid für dieses Projekt wird die Bezirksvertretung Hombruch in ihrer Septembersitzung.

 

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