WAZ / WR vom 29. November 2002
Baupläne "Bergfeld"
Planer sehen keine neuen Argumente

Lücklemberg. (kroe) Zwar eine  hohe Anzahl von Rückmeldungen, doch in der Sache nichts Neues vermeldet das Planungsamt nach der Bürgerrunde zum geplanten Baugebiet "Bergfeld". Vor allen Dingen auf den von vielen Anliegern versandten Einheitsbrief führt das Amt die hohe Zahl zurück.

Olaf Greve, Gruppenleiter im Planungsamt, hat die Einwände, die fristgerecht bis zum 20. November einliefen, gesichtet. Eines der Hauptthemen, so setzt sich die Stoßrichtung aus der Bürgerversammlung fort, sind die Erschließungsbeiträge, auch für Alt-Anlieger. Heideblick und am Kramberg sind, obwohl Jahrzehnte alt, noch nicht mit den Anliegern abgerechnet. Das aber so versichert Greve, hätte die Stadt ohnehin in Anspruch genommen - auch ohne Ausbau im Zusammenhang mit dem Neubaugebiet. 
Zusätzliche Fahrten
Weiterer wichtiger Streitpunkt ist der Verlauf der Straßen in das neue Baugebiet. Die Stadt möchte, so Greve, die 45 am Bergfeld geplanten Häuser vom Heideblick aus ansteuern - laut amtlichen Prognosen wären das 300 zusätzliche Fahrten pro Tag. Daneben aber, fürchten Anwohner, kommt noch jahrelange Belästigung durch Baufahrzeuge. 
Eine ausführliche Antwort auf die Eingaben wird es noch nicht geben, erklärt Greve das Verfahren. Erst wird jetzt der Planentwurf formuliert, um Träger öffentlicher Belange und andere Ämter zu hören - erst dann wird alles gesichtet und erneut ausgelegt. 

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