WAZ vom 20. September 2001

50 neue Wohneinheiten in Lücklemberg

Komfort gefragt: Grünes Licht für Bergfeld-Bebauung

Hombruch (sam) Wer heute baue, wolle mehr Komfort. Die Nachfrage bei Bauträgern nach Einheits-Reihenhäuser gehe zurück, weiß Olaf Greve vom Stadtplanungsamt. Die Liste von Bürgern, die in eigener Regie bauen wollen, sei dagegen lang. Besonders für das Bergfeld in Lücklemberg.

Dieses 2,7 Hektar große Filetstück will die Stadt vermarkten, denn es bringt rund 13,5 ins arg gebeulelte Stadtsäckel ( die Stadtteilzeitung berichtete). Doch der Verkauf ist an eine Bedingung gebunden: Das "Sahnestückchen" zwischen Heideblick, Am Kramberg, Galopp- und Zillestraße kann nur entwickelt werden, wenn andere Flächen nicht mehr zur Verfügung stehen.
Dieser Fall sie jetzt eingetreten, erklärt Greve den Mitgliedern der Hombrucher Bezirksvertretung. Die hatte den Antrag in ihrer August-Sitzung zurück gestellt, weil es noch Erklärungsbedarf gab.
Detlef Münch (Bürgerliste) bezweifelt, ob letztendlich genug Interessenten zugreifen. Zwar stehen 800 Bauwillige auf den städtischen Listen, darunter 230, die in Hombruch nach bindungsfreien Grundstücken suchen. Doch: "Der Wunsch nach einem Haus ist oft nur der Vater des Gedankens", gab Münch zu bedenken. Eine Einschränkung meldeten auch SPD und CDU an. Sie schickten den Antrag mit ihren Stimmen abgespeckt auf den Weg. Statt 70 Wohneinheiten gab es nun grünes Licht für 50 Häuser. Von mehr sei auch bei früheren Planungen nicht die Rede gewesen. Außerdem müsse gesichert sein, dass die Stadt alle Grundstücke entwickele.

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