WAZ / WR vom 24. Dezember 2002

AWo Lücklemberg Treffpunkt sprengt den Kostenrahmen

Lücklemberg. (.mpm.) Die unendliche Geschichte um das AWo-Begegnungszentrum in Lücklemberg zieht sich noch bis ins Jahr 2003. Der Ortsverein soll plötzlich 55 000 Euro aus Eigenmitteln aufbringen. "Das können wir nicht!" sagt Vorsitzende Monika Peter.
Ganz ungläubig reagiert die Vorsitzende auf die neusten Zahlen. Der Fertigbau soll jetzt angeblich 200 000 Euro kosten. "Das begreife ich nicht. Das ganze Gebäude ist doch nur aus Holz...". Und da so viele Ungereimtheiten im Raum stehen, setzen sich Vertreter aus Ortsverein und AWo-Unterbezirk Mitte Januar nochmal an den Tisch. Denn auch die Stadt hat ihren Anforderungskatalog erweitert. Zum Beispiel, was Schalldämmung und Zuweg betrifft. Außerdem, das war die Hiobsbotschaft schlechthin, übernimmt die Kommune die Erschließungskosten für die Begegnungsstätte am Kindergarten Olpketalstraße nicht mehr. "Das sind allein 16 000 Euro, die auf den Ortsverein zukommen," klagt Monika Peter. Die AWo Lücklemberg will das Ersparte in die Einrichtung des kleinen Hauses stecken. Die Begegnungsstätte soll erst in den Osterferien 2003 errichtet werden. Im Sommer dieses Jahres hatten die Lücklemberger eigentlich mit dem Beginn der Bauarbeiten gerechnet, später hieß es Weihnachten 2002.

zurück

©
webmaster @m.c.meurer 2002