Westfälische Rundschau vom 4. August 2012

Olpketal-Grundschule

Schlammwüste auf dem Pausenhof

03.08.2012 |

Schlammwüste auf dem Pausenhof

Ortstermin der SPD auf dem Pausenhof der Olpketal-Grundschule. Foto: Anja Cord

Lücklemberg.   Der Pausenhof an der Olpketalschule ist ein idyllisches Abenteuerparadies, auf dem sich die Kinder auch nach dem Unterricht gern aufhalten. Doch nicht immer ist der Platz eine Idylle. Bei Starkregen rauscht ein reißender Strom über das Gelände an der Olpketalstraße 81.

Der Pausenhof an der Olpketalschule ist ein idyllisches Abenteuerparadies, auf dem sich die Kinder auch nach dem Unterricht gern aufhalten. Mehrere Ebenen mit Bolzplatz, Tischtennisplatte und diversen Klettergeräten laden zum Toben, Turnen und Kicken ein. Doch nicht immer ist der Platz eine Idylle. Bei Starkregen rauscht ein reißender Strom über das Gelände an der Olpketalstraße 81.

 „Das Wasser läuft aus dem Wald über den Beermannweg ungebremst auf den Pausenhof“, sagt Michael C. Meuer, Chef des SPD-Ortsvereins Lücklemberg. Denn das „Bremssystem“, das aus sechs über das Gelände verteilten Gullys besteht, ist verstopft und das schon seit langem. Zudem hat der Schulhof ein starkes Gefälle. Einen Niveauunterschied von 2,50 Metern hat Meurer gemessen. Schon bei normalen Niederschlägen läuft das Wasser über den Hof der Olpketalschule und nimmt auf seinem Weg zur Olpkestalstraße alles mit, was im Weg liegt: Muttererde und Blätter aus den Baumscheiben, das Häckselfüllmaterial rund um die Klettergerüste.

Boden wird ständig abgetragen

All das ist nicht nur lästig für den Hausmeister, der die Überschwemmungsreste in schöner Regelmäßigkeit wieder beseitigen muss, sondern kostet auch Geld. „Zwei- bis dreimal im Jahr muss der Boden neu verfüllt werden“, hat Ingrid Krämer-Knorr, Vorsitzende der SPD Bittermark, beobachtet.

Auch SPD-Mitglied Karl-Heinz Wozigny vom Vorstand der AWo Lücklemberg ist erbost. Das Wasser läuft bei Regen nicht nur über das Schulgelände, sondern auch runter zum noch neuen Begegnungszentrum, das direkt unterhalb des Pausenhofs liegt. Der Weg dorthin verwandelt sich bei Nässe in eine gefährliche Rutschbahn, so Wozigny. Eine Besucherin der AWo sei auf dieser Strecke mal übel gefallen.

Ein Antrag der SPD in der Bezirksvertretung Hombruch zur Mai-Sitzung, der von allen Fraktionen verabschiedet wurde. sollte helfen, das Problem zu beseitigen. Das Schulverwaltungsamt wurde aufgefordert, die Gullys regelmäßig reinigen zu lassen und das Gelände so zu sichern, dass es bei Regen nicht mehr überschwemmt wird. Dazu müssten eine Drainage installiert und die Randsteine angehoben werden, schlägt Meuer vor. Eine Firma sei vor Ort gewesen, hätte aber nur zwei Abflüsse gesäubert und ein paar Randsteine ausgewechselt.

„Das Problem ist nicht behoben worden“, ärgert sich Meurer, der schon mal versucht hatte, Druck bei der Stadt zu machen. Doch ein Treffen mit Vertretern der Schulverwaltung im Sommer 2011 blieb ergebnislos. Aber: Meurer und Krämer-Knorr werden nicht lockerlassen. Die Verwaltung wird nochmals zur Schule gebeten. Die Politiker hoffen, dass es dann regnen wird.

Susanne Meyer

SPD

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