Westfälische Rundschau vom 29. April 2011

SPD fordert zeitlich begrenzte Stellplätze :

Besser parken in Kirchhörde

Süd, 28.04.2011, Thilo Kortmann

Eine geänderte Verkehrregelung am Kirchhörder Berg fordern Ingrid Krämer-Knorr, Bezirksvertreter Michael Meuerer, OV Vorsitzender Volker Schultebraucks und  Bezirksvertrter Detlef Schroeder. Foto: Anja Cord

Eine geänderte Verkehrregelung am Kirchhörder Berg fordern Ingrid Krämer-Knorr, Bezirksvertreter Michael Meuerer, OV Vorsitzender Volker Schultebraucks und Bezirksvertrter Detlef Schroeder. Foto: Anja Cord

Kirchhörde. Wenn das alltägliche Einkaufen zum Alptraum wird, weil Verkehrschaos herrscht, dann könnten potenzielle Kunden in andere Stadtteile oder -Bezirke abwandern. Solch ein Abwanderungs-Szenario befürchten die drei SPD-Ortsvereine Bittermark, Kirchhörde und Lücklemberg für das Zentrum in Kirchhörde. Denn es gibt nur einen Parkplatz mit 37 Stellplätzen für die 90 Geschäfte. Hinzu kommen Dauerparker, die die Parkplätze für die Kunden und Patienten der Geschäfte und Praxen am Kirchhörder Berg, mit nur einem Fahrstreifen für Pkws, blockieren und zuparken.

Die Konsequenz: Viele Anwohner aus den Ortsteilen Bittermark, Kirchhörde und Lücklemberg fahren nicht ins Kirchhörder Zentrum, sondern sie weichen zum Einkaufen auf Geschäfte und Arztpraxen in Brünninghausen und Hombruch aus.

Diese Situation will die SPD mit zwei kombinierten Neuerungen verbessern. Zur Optimierung des Verkehrsflusses schlagen die Ortsvereine eine beidseitige Einbahnstraßenregelung am Kirchhörder Berg vor. „Das entspricht dem Verkehrsfluss und vermeidet Rückstaus und Wartezeiten für Pkws“, so Michael C. Meurer, Vorsitzender des OV-Lücklemberg. Der Kirchhörder Berg, so Meurer weiter, sei von der Hagener Straße bis zum Patroklusweg fast nur in einer Fahrtrichtung zu befahren, da der rechte Fahrbandrand durch parkende Pkws belegt sei. „Die Fahrzeuge, die von der Hagener Straße kommen, weichen dem Gegenverkehr auf dem Gehweg aus. Damit sind gefährliche Situationen vorprogrammiert“, so Volker Schultebraucks.

Durch die Einbahnstraßenregelung werde der Verkehrsfluss optimiert und sicherer. Und auch die Parkraumsituation im Kirchhörder Zentrum gehört zu den Problemfeldern, denn diese ist gerade zu Stoßzeiten sehr angespannt. „Leider werden die Parkplätze vor dem Edeka Markt und die Parkplätze am Kirchhörder Berg oft von den Angestellten der dortigen Geschäfte besetzt,“ so Ingrid Krämer-Knorr. Aus diesem Grund sprachen sich alle Anwesenden für eine Parkscheiben-Pflicht am Kirchhörder Berg aus, der Thema bei der nächsten BV-Sitzung sein wird.

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