Westfälische Rundschau vom 27. September 2011

Lücklemberg : Ein Park für alle Generationen

Katrin Kroemer

Ein Park für alle Generationen

In Lücklemberg entsteht ein neuer Mehrgenerationenpark am Beermannweg. Zunächst wird in rund zwei Wochen der Spielplatz frei gegeben. Fotos: Klaus Pollkläsener

In Lücklemberg entsteht ein neuer Mehrgenerationenpark am Beermannweg. Zunächst wird in rund zwei Wochen der Spielplatz frei gegeben. Fotos: Klaus Pollkläsener

Lücklemberg. Sieben Jahre haben sie gewartet – jetzt wird aus einem Traum Wirklichkeit: Der 1. Teil des neuen Mehrgenerationenparks am Beermannweg ist fast fertig. In zwei Wochen kann zunächst der neue Spielplatz von den Kindern in Besitz genommen werden. 2012 folgt dann der Teil für die Erwachsenen.

Direkt hinter Kindergarten, Olpketal-Grundschule, AWo und Wohnstift Augustinum erstreckt sich das Gebiet, das „zum neuen Mittelpunkt Lücklembergs werden soll“, freut sich Michael Meurer, Spielplatzpate, Mitglied des Fördervereins „Generationenpark Lücklemberg“ und SPD-Bezirksvertreter. Lange haben die Lücklemberger vor Ort aktiv um diese Fläche gekämpft – mussten erst alle Bedenken zur Bodenbeschaffenheit aus dem Weg räumen und dann die Haushaltssperre abwarten.

Doch jetzt ist das Geld geflossen – ca. 65 000 Euro stecken in der neuen Spielfläche mit Kletter-, Balancier- und Rutschgerät für die größeren Kinder und Sandspielfläche mit Holzschiffchen für die kleineren Mädchen und Jungen. Deren Wünsche sind vom Jugendamt abgefragt worden, und daran hat sich die Stadt bei der Umsetzung auch orientiert, sagt Heiko Just vom Stadtgrün. So ist „nichts aus dem Katalog“ auf dem neuen Spielplatz zu finden, die Holzkonstruktionen passen sich in den waldnahen Bereich ein.

Im nächsten Schritt kommt 2012 im Kinderbereich noch eine Seilbahn dazu, für die Erwachsenen im weiteren Gelände eine Boule-Anlage und Bewegungsangebote vom Balancierbalken bis zur Gummimatte für Gleichgewichtsübungen. Sitzbänke mit unterschiedlichen Höhen für die Bedürfnisse unterschiedlicher Altersgruppen für weitere 65 000 runden das Programm ab. Dann stehen 2,3 Hektar Freizeitgelände bereit. Und die Nutzung ist für alle offen – einen kleinen Zaun soll es nur zum Bach am Waldrand geben. Ausdrücklich aber nicht, so Heiko Just, zum Gelände der Olpketal-Schule. Die Kinder sollen die Spielfläche ungehindert nutzen können. Wie die Schule dazu steht und wie sie dann die Aufsicht sichern will, dazu wollte Rektor Till Hübscher auf Anfrage gestern nicht Stellung nehmen.

Damit der neue Park künftig nicht für Trinkgelage zweckentfremdet wird, verspricht Udo Beyna als Vorsitzender des Fördervereins hier eine gewisse „soziale Kontrolle“.

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