Westfälische Rundschau vom 2. Oktober 2010

In Lücklemberg : SPD sucht Wege aus dem Chaos

 Antje Mosebach

Lücklemberg. Irgendwie klappt es immer noch nicht mit der Verkehrs- und Schulwegsicherheit im Kreuzungsbereich Hagener/Olpketal- und Hollmannstraße. Daher trafen sich gestern Mitglieder der SPD Lücklemberg vor Ort, um noch einmal genau festzuhalten, an welchen Punkten Handlungsbedarf besteht.

Großer Knackpunkt nach wie vor: die Fußgängerampel auf der südlichen Hagener Straße, knapp vor der Bahnunterführung. Für Teilnehmer aus Richtung Olpketalstraße schlecht einsehbar, die Vorwarnung für Fahrzeugführer aus nördlicher Richtung kommend schlecht sichtbar. Außerdem, so bemängelt die SPD, sei die Wartezeit für die Fußgänger so lang, dass viele „doch mal schnell so rüberliefen“, bestätigen einige Mitglieder. Auch bilde sich zu den Stoßzeiten ein erheblicher Rückstau auf der Olpketalstraße, betroffen davon natürlich auch die Busse. Vorschlag der SPD Lücklemberg hier: Die Ampelschaltung für Fußgänger schneller reagieren zu lassen, die Warnhinweise und Vorwarn-Blinker der nördlichen Hagener Straße besser zu positionieren und eine Warnampel aufzustellen, die linksabbiegende Fahrer aus der Olpketalstraße auf überquerende Fußgänger aufmerksam macht.

Positiv bewerten SPD-Vertreter und Anwohner die Leitplanke, die den Fußgängerbereich von der Hollmannstraße auf die Hagener Straße schützt. Kurz nachdem die Planke stand, ratschte auch schon ein Auto dagegen, erzählen Anwohner. So gut die Leitplanke auch gemeint ist, so ungünstig seien die aufgesetzten Reflektoren: „Die sind genau in Fahrerhöhe“, schüttelt eine Bürgerin den Kopf. Problematisch, weil sie so die Sicht auf die Hagener Straße nehmen. Ohnehin seien Kontrollen auf der Anliegerstraße Hollmannstraße anzuregen: „Viele nehmen den Weg als Abkürzung zur Zillestraße“, wissen die Anwohner, „und donnern aus Süden kommend von der Hagener Straße gleich geradeaus durch“.

Besonders morgens, zu Schulwegzeiten. Genug zu denken und zu planen gibt es also beim „Ideentreff mit dem Planungsamt“, den die SPD jetzt ansetzt.

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