BV Hombruch : CDU fordert Tempo 50 auf der Hagener Straße

Süd, 07.09.2010, Susanne Meyer

Tempo 50 statt Tempo 30 fordert die CDU in Hombruch für die Hagener Straße. Foto: Susanne Meyer

Tempo 50 statt Tempo 30 fordert die CDU in Hombruch für die Hagener Straße. Foto: Susanne Meyer

Hombruch. Tempo 50 ... Tempo 30 ... Tempo 50 ... Tempo 30: Dem ständigen „Stop and go“ auf der Hagener Straße möchte die Hombrucher CDU-Fraktion gern einen Riegel vorschieben Eine geschwindigkeitsreduzierte Kurzstrecke – die zwischen Spissennagel- und Bozener Straße müsse nach dem Ausbau der „Hagener“ sofort aufgehoben werden, forderte Fraktionssprecher Hans-Jürgen Grotjahn gestern in der Sitzung der Bezirksvertretung.

Sehr zum Missfallen der anderen Parteien.
„Wir haben erst im April einstimmig beschlossen, dass das Tempo-30-Schild probeweise ein Jahr lang stehenbleibt“, erinnerte Michael C. Meurer (SPD) den ehemaligen Polizeibeamten. Doch der blieb stur. Da die Hagener Straße nach dem Ausbau keinen Mittelstreifen mehr haben wird und Radwege-Markierungen vorgesehen sind, würde allein dieser Rückbau die Autofahrer dazu zwingen, ihren Fuß vom Gaspedal zu nehmen, begründet Grotjahn seine Forderung, in dem Bereich wieder Tempo 50 zuzulassen. Zudem – und da gaben ihm die anderen Fraktionen Recht – würde der neue lärmoptimierte Asphalt nur ab Tempo 40 halten, was sein Name verspricht. Ob die Sanierung der Hagener Straße allerdings wirklich die Geschwindigkeit drosseln wird, daran zweifelt Meurer. Die Menglinghauser Straße in Persebeck sei ebenso umgebaut worden, doch kaum einer würde dort langsamer fahren, als die zugelassenen 50 km/h, gab er zu bedenken.

Nach intensiver Diskussion ließ Grotjahn sich schließlich auf einen Kompromiss ein, auch wenn er bedauert, dass der „Tempo-Schilderwald“ auf der Hagener Straße somit vorerst bleibt.: Der CDU-Antrag wurde erst einmal zurückgestellt. Eine weitere Forderung, die die CDU auf den Tisch brachte, soll jedoch nicht auf die lange Bank geschoben werden: An der Zillestraße zwischen Hagener Straße und B 54 stehen auffällig oft große Sattelauflieger und Pkw-Anhänger – teilweise sogar als Werbeträger. Dieses „verbotswidrige Abstellen“ soll die Verwaltung nun unterbinden, so die BV.

 

zurück