WR / WAZ vom 5. Februar 2009

"Keine Kosten für Anlieger

bei Straßenausbau"

Lücklemberg. Ein Viertel weniger Häuser als ursprünglich geplant - die SPD Lücklemberg sieht ihren Einsatz für eine reduzierte Bebauung im Hom 242 "Bergfeld" belohnt.

Weit über 60 freistehende Einfamilienhäuser sah die ursprüngliche Planung vor, jetzt werden es maximal 49, verbunden mit der Auflage, keine Einliegerwohnungen zu bauen, betonen Ratsvertreterin Ingrid Krämer-Knorr und Bezirksvertreter Michael C. Meurer. Es sei auch davon auszugehen, dass die tatsächliche Bebauung noch geringer ausfallen werde, dies zeige das Baugebiet Kühler Grund.

Die Befürchtungen der Anwohner, dass die Beschädigungen des Heideblicks durch Baufahrzeuge zu ihren Lasten gehen, seien unbegründet, betont Ingrid Krämer-Knorr. Entständen während der Bauphase Schäden, würden diese durch die Bauträger behoben. Sollte es sich herausstellen, dass während der Bauphase zusätzliche Maßnahmen zur Verkehrssicherheit notwendig sind, würden diese sofort umgesetzt.

Gerade die Schulwegsicherung habe hier oberste Priorität. So sei unter anderem vorgesehen, den Heideblick vom Heiduferweg bis zur Galoppstraße neu zu überplanen, und durch die Anlage eines Fuß- und Radweges am Heideblick die Sicherheit zu erhöhen. "Dabei gilt die Zusage der Stadt, dafür auf keinen Fall die Anlieger mit den anfallenden Kosten zu belasten", unterstreicht die SPD.

Um das anfallende Verkehrsaufkommen gleichmäßiger zu verteilen, setzen sich die SPD-Politiker weiterhin dafür ein, die Straße Am Kramberg an die Zillestraße anzubinden und gleichzeitig auf der Zillestraße die zulässige Geschwindigkeit durchgehend auf 50 km /h zu reduzieren. Dies führe außerdem zur Reduzierung der Lärmimmissionen. Hier habe das städtische Planungsamt auf Nachfrage der SPD zugesagt, dass erneut Kontakt mit Straßen NRW aufgenommen werde um einen besseren Verkehrsabfluss über die Zillestraße zu gewährleisten Die Ansicht, dass eine Nichtbebauung des Bergfeldes ein Hochwasser wie nach der Jahrhundertflut vom 26. Juli des vergangenen Jahres verhindern würde, teilen beide SPD-Politiker nicht. Dass sich die SPD in Lücklemberg für den Erhalt von Freiflächen einsetze, zeige die momentane Diskussion um den geplanten Supermarkt an der Kirchhörder Straße, betonen Krämer-Knorr und Meurer. Sollten allerdings neue Erkenntnisse zu Tage treten, müssten diese Berücksichtigung finden.

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