WR / WAZ vom 7. April 2008
Generationenpark für Lücklemberg

Lücklemberg. (val) Zwischen Augustinum, Grundschule und AWO-Begegnungsstätte wird der Spielplatz erweitert. Der Bolzplatz ist schon da. Nur die ältere Generation kommt zu kurz. Das soll sich ändern. ...

... Ein Generationenpark soll allen Bedürfnissen Rechnung tragen. Das Areal scheint geeignet: Es ist groß, naturnah und bietet Freizeitmöglichkeiten. Bänke sollen aufgestellt werden und große Familientische.

Eigeninitiative stark gefragt

"Viele Leute wünschen sich eine Art Treffpunkt für alle Generationen", sagt SPD-Bezirksvertreter Michael Meurer. Gemeinsam mit Ratsfrau Ingrid Krämer-Knorr möchte er das Projekt auf die Beine stellen - und greift auf Tipps und Anregungen einiger Fachleute zurück.

Zu einem Planungsworkshop kamen rund 20 Vertreter verschiedener Institutionen. "Über 70 Vorschläge wurden erarbeitet", freute sich Meurer. Inhalte: Lesepatenschaften könnten geschlossen oder mit den Kindern Spiele von früher geübt werden. "Das Seniorenbüro schlug Sprechstunden bei der AWO vor. Auch ein regelmäßiges Familienbrunch wäre denkbar", so Meurer.

Für die Geländegestaltung gibt es schon einige Ideen. Gerd Mlynczak bot Hilfe für erlebnisorientierte Geräte an. "Das muss alles gar nicht immer teuer sein", sagt der Experte. Selbst mit kleinem Budget ließen sich Besonderheiten schaffen - und zwar für alle Generationen. "Wir können nicht alles mit öffentlichen Mitteln finanzieren", weist Meurer darauf hin, dass der Generationenpark "realisierbar bleiben muss". Das Projekt solle zeitnah umgesetzt werden.

Obwohl diese Planungen noch in den Kinderschuhen stecken, machen sich die Beteiligten schon über einen anderen Bereich Gedanken.

Erste Details sollen bald vorzeigbar sein

Würde ein jährliches Fest stattfinden, wären Kindergarten, Schule, Augustinum oder Fabido schon dabei. "Die Resonanz ist wirklich beeindruckend", resümiert Michael Meurer und freut sich auf das Projekt.

Der Theorie sollen schon bald Taten folgen. Ein Förderverein, der sich ganz konkret mit den einzelnen Vorhaben auseinander setzt, kümmert sich um die Umsetzung der ersten Ideen. "Wir wollen ja bald die ersten Details präsentieren", so Meurer.

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