Westfälische Rundschau vom 22. November 2007

Mehr Sicherheit durch Tempo 30 an der Hagener Straße

Kirchhörde. (MaK) Durch Geschwindigkeitsbeschränkung und neu strukturierten Parkraum soll die Verkehrssituation an der Hagener Straße verbessert werden. Vergangenes Jahr kam es hier zu acht Unfällen. Nun legt die SPD ein mögliches Verkehrskonzept vor.

Ingrid Krämer-Knorr und Michael C. Meurer wollen die Verkehrssituation an der Hagener Straße verbessern.

Beim Ortstermin stellten Ingrid Krämer-Knorr, Ratsmitglied der Stadt Dortmund, und Michael C. Meurer von der Bezirksvertretung Hombruch die Pläne vor. Die Vertreter der SPD möchten 900 Meter der Hagener Straße zur Tempo 30-Zone erklären lassen: Von der Fußgängerampel Kobbendelle bis zum Restaurant Forstschlösschen soll die Geschwindigkeitsbeschränkung werktags von 7 bis 19 Uhr gelten. Mitarbeiter des Tiefbauamtes prüften diese Maßnahme. "Wir können uns vorstellen, die Tempobegrenzung einzurichten", erklärte Udo Bullerdieck, Pressesprecher des Stadt Dortmund, auf Anfrage der Stadtteil-Zeitung.

Unklar ist noch die Parksituation am Edeka Markt Hagener Straße / Ecke Kirchhörder Berg: Die SPD befürwortet hier eine Einbahnstraßenregelung, die Ausfahrt soll dort entstehen, wo jetzt noch eine Litfasssäule steht. Allerdings ist der Parkplatz Privatgelände der DSW 21. "Gespräche zwischen Tiefbauamt und der DSW sind bereits geführt worden", so Bullerdieck. Eine Entscheidung stünde aber noch aus.

Bügel auf dem Parkgelände vor dem Geschäft am Kirchhörder Berg 12 sollen das Längsparken garantieren. So werde der Bürgersteig für Fußgänger wieder frei. Derzeit parken Autos hier senkrecht zur Straße und versperren den Weg. Ebenfalls zum Vorteil der Fußgänger soll die Grünphase der Ampel an der Kirchhörder Sparkasse verlängert werden. Derzeit beträgt sie neun Sekunden.

Gefährliche Situation beim Ausparken

Auch die Parksituation an der Postfiliale fiel den SPD-Vertretern auf: Die Parkplätze sind im 90 Grad Winkel zur Fahrbahn ausgerichtet, beim Ausparken, so Meurer, entstünden hier "gefährliche Situationen". Auch hier sieht die SPD Längsparkplätze als Lösung. "Dadurch gehen zwar Plätze verloren, aber dafür wird die Verkehrssicherheit erhöht", erklärt Meurer. Laut Stadt-Pressesprecher Bullerdieck prüft das Tiefbauamt die Situation noch.

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