WR / WAZ vom 15. August 2007

Ideen-Workshop für Lücklemberger Spielgelände

 

Die SPDler Ingrid Krämer-Knorr und Michael Meurer vor dem naturbelassenen zukünftigen Spielareal. (Bild: Linz/PiLi)

Die SPDler Ingrid Krämer-Knorr und Michael Meurer vor dem naturbelassenen zukünftigen Spielareal. (Bild: Linz/PiLi)

Lücklemberg. "Das ganze Gebiet für alle - das ist das übergeordnete Ziel". Was Michael Meurer, Bezirksvertretung Hombruch, da meint, ist das 1600-Quadratmeter-Areal hinter Olpketal-Kindergarten, -Schule und AWO.

Der Bereich, den das Jugendamt schon für einen naturbelassenen Spielplatz ins Visier genommen hat und für 120 000 Euro neu bestücken will. Und für den Michael Meurer schon die Patenschaft übernommen hat. Die SPD Lücklemberg sieht dies als Chance, einen Ort zu schaffen, "wo sich ganz Lücklemberg wiederfindet", erläutert Meuerer die Idee am Gestaltungsplan mitzuwirken. Kinder, Jugendliche und junge und alte Erwachsene sollen dort angesprochen werden.

Initiiert wurde der Gedanke von den "Akteuren", die sich ständig am Gebiet zwischen Schule und ehemaligen Schwesternwohnheim aufhalten: Grundschule und Kindergarten, AWO und Sportvereine, die SPD, Musikschule und anliegende Bürger. Denn die Nachfrage sei da: Die Räumlichkeiten der AWO seien am Wochenende oft komplett für Familienfeiern ausgebucht, das Schulgelände für Eltern mit Kindern genutzt und Jugendliche träfen sich gelegentlich an den Unterständen. "Es gibt zum Beispiel keine Jugendfreizeitstätte in Lücklemberg", legt Bezirksvertreter Meurer das Problem dar. "Wir müssen etwas schaffen, das gleichzeitig mit einer sozialen Kontrolle einhergeht; vielleicht schon eine andere Einstellung zum Ort schafft", sehen Meurer und seine Parteigenossin Ingrid Krämer-Knorr, Mitglied im Rat der Stadt Dortmund, eine Lösung. "Ein Boulefläche und ein Schachplatz für alle Altersgruppen wären darüber hinaus auch denkbar", zieht Krämer-Knorr aus der Vorschlagskiste, die noch längst nicht gefüllt ist. Der Wunsch nach besserer Beleuchtung zur AWO und die Lösung der Parkplatzsituation gehören da ebenfalls hinein. Im November soll ein Workshop mit allen Akteuren und Planern stattfinden - inklusive Jugendamt. Damit zum nächsten Schuljahr alles fertig ist. Bis dahin wird Spielplatzpate Michael Meurer noch einige Abfalleimer leeren müssen.

14.08.2007   Von Antje Mosebach

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