WR / WAZ vom 5. Janaur 2007

Bürger gehen falsch mit Container um

Der Müll landet am Wohnstift Augustinum nicht immer im Container. (Bild: Klaus Hartmann)

Der Müll landet am Wohnstift Augustinum nicht immer im Container. (Bild: Klaus Hartmann)

Lücklemberg. (lk) "Das grundsätzliche Problem ist das Verhalten der Leute", so die einhellige Feststellung aller Anwesenden bei der Ortsbesichtigung des Containerstandortes der Entsorgung Dortmund (EDG) am Wohnstift Augustinum.

Gestern Morgen trafen sich an der Kirchhörder Straße Mitglieder des SPD-Ortsvereins Lücklemberg, Vertreter der EDG und des Wohnstifts Augustinum, um sich über eine Lösung des Problems der überquellenden Container zu beraten.

"Dieser Standort bietet den Vorteil, das bei Glaseinwurf keine Nachbarn gestört werden", so SPD-Ortsvereinsvorsitzender Michael Meurer. "Die Bürger gehen zum Teil falsch mit den Containern um. Da wird oft Pappe eingeworfen und nicht nachgeschoben. Dadurch kann das Fassungsvermögen des Containers nicht ganz genutzt werden und Reste fallen wieder heraus", stellt Ingrid Krämer-Knorr fest.

"An windigen Tagen werden Papierreste viele Meter weit die Straße herauf geweht", berichtet Helmuth Peckert, der Technische Leiter des Wohnstifts Augustinum. Aber auch abgelegten Hausrat sowie einen alten Rasenmäher habe er schon am Containerstandort vorgefunden.

"Wir kontrollieren den Standort jeden zweiten Tag auf Sauberkeit", so Horst Wysoki von der EDG. "Doch durch das ständige Putzen wird das Verhalten der Leute nicht gebessert. Dennoch werden wir den Standort nicht aufgeben, denn das Problem würde sich nur auf andere Standorte verlagern."

Um überquellende Papiercontainer insbesondere an den Wochenenden zu vermeiden, sollen sie künftig jeden Freitag und Montag geleert werden.

Weitere Leerungen erfolgen nach Bedarf, doch das Leeren nur halbvoller Container würde unbezahlbar werden. Zusätzlich will der SPD-Ortsverband über eine mögliche Ausleuchtung des Standortes mit dem Tiefbauamt sprechen.

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