Südwest-Zeitung Juni 2010

Mülltourismus in Kirchhörde wird entschärft

Überquellende Papier- und Glascontainer, abgelagerter Gewerbe- und Sondermüll waren insbesondere nach Sonn- und Feiertagen das Merkmal des Containerstandortes im Kirchhörder Zentrum an der dortigen Sparkasse. „Diese Situation wird sich zum positiven ändern“ zeigte sich Bezirksvertreter Michael C. Meurer (SPD) sehr erfreut. Nach Gesprächen mit der Entsorgung Dortmund konnte die SPD erreichen, dass das jetzige Behältervolumen durch das Aufstellen neuer Papiercontainer fast verdoppelt wird. Außerdem werden die neuen Behälter von allen vier Seiten Einwurfmöglichkeiten bieten. Auch ein zusätzlicher Glascontainer wird die Gefahr der Vermüllung des Standortes verringern. Auf die Reinigung  des Standortes wird die EDG zukünftig ein besonderes Augenmerk legen, die Reinigungsintervalle sollen kürzer werden. “An einem sauberen Containerstandort ist die Hemmschwelle größer seinen Müll abzulagern, als einem verdreckten Standort“, ist sich Meurer sicher. Dies habe sich schon beim Containerstandort am Wohnstift Augustinum gezeigt. Einen kleinen Wermutstropfen hat die Sache allerdings. „Wegen des Ausbaus der Hagener Straße, kann der Standort erst nach der Fertigstellung der Baumaßnahmen mit den zusätzlichen Containern ausgestattet werden“ so Meurer. Während der Bauphase wird die EDG den Standort um wenige Meter verlegen, um den Entsorgungsfahrzeugen den Zugang zu den Containern zu erleichtern. Die intensivere Reinigung des Standortes startet die Entsorgung Dortmund allerdings sofort. 

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