Südwest Zeitung vom Februar 2012

 

Sie stellten sich den Fragen: Die SPD Politiker Ingrid Krämer-Knorr, Michael C. Meurer,
Volker Schultebraucks, Inge Albrecht-Winterhoff, Detlef Schröder, Marco Bülow, Ulla Pulpanek-Seidel und Norbert Schilff.

 Volles Haus und kritische Fragen beim Neujahrsempfang der SPD in Lücklemberg.

Wie kann das Parkchaos im Kirchhörder Zentrum gelöst werden? Wird in Kirchhörde alles zubetoniert? Dies waren nur einige Fragen, die die 90 Gäste den SPD Politikern aus Hombruch beim Neujahrsempfang der SPD Ortsvereine Bittermark, Kirchhörde-Löttringhausen und Lücklemberg stellten. Es waren vor allem lokale Themen, die von Interesse waren. „Warum sollen die Bürger in Hombruch SPD wählen,“ wurde SPD Ratsvertreter Norbert Schilff gefragt. „Ganz einfach“ antwortete Schilff, „weil alleine die SPD Themen aufgreift – Radverkehr, Bebauung, Umweltschutz – die keine andere Partei bearbeite.“ Hombruch stehe ganz hervorragend dar so Schilff weiter, dass belege die positive Bevölkerungsentwicklung in Hombruch. Hier regte sich dann aber Widerspruch. Gerade der verstärkte Zuzug schade der Wohnqualität in Kirchhörde und Lücklemberg kamen kritische Stimmen aus dem Publikum. Wo früher ein Einfamilienhaus stand, werde jetzt ein Mehrfamiliehaus mit 15 Wohnungen und nur 16 Pkw-Stellplätzen errichtet. Die Folgen: zugeparkte Bürgersteige und eine erhöhte Verkehrsbelastung für die Anwohner. Bezirksvertreter Michael C. Meurer (SPD) versprach, dass die SPD dieses Problem verstärkt im Blick behalte. Baulücken sollten geschlossen werden aber angepasst an die umgebende Bebauung. Auch das Parkchaos am EDEKA-Markt in Kirchhörde war Thema. „Ich fahre nicht mehr zum Edeka“ äußerten sich mehrere Gäste. Hier versprach Volker Schultebraucks (SPD) Abhilfe. Schon bald werde die von der SPD geforderte Parkscheibenpflicht und die Einbahnstraßenregelung die Situation im Kirchhörder Zentrum entspannen. Kommt der neue REWE- an der Kirchhörder Straße und zerschlägt die vorhandenen Geschäfte in Lücklemberg und Wellinghofen, wollten besorgte Anwohner der Durchstraße wissen. Michael C. Meurer: „Zur Zeit gibt es noch keine Vorlagen, wir müssen abwarten und dann alles sehr genau prüfen, auch mit Blick auf Wellinghofen“. Ausblick: Im März sind Vertreter des Planungsamtes zu Gast bei der SPD.

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