Wir in Hombruch Nr. 6 Dezember 2010

Schulkinder haben Vorrang

SPD Politiker vor der Kreuzung Weisse Taube

SPD will bessere Schulwegsicherung
an der Kreuzung Hagener.- Olpketal.- und Hollmanstraße

Morgens um halb acht ist die Welt noch in Ordnung, sagt man. Nicht so an der Kreuzung Hagener- Olpketal- und Hollmann Straße in Lücklemberg. An dieser mit am meisten befahrenen Kreuzung im Stadtbezirk Hombruch ballt sich nicht nur zu den Stoßzeiten der Verkehr. Pkws, Lkws und Busse - über 10.000Fahrzeuge treffen hier an einer Kreuzung aufeinander. Dazu kommen noch

die Radfahrer. Fehlt noch jemand? Ja, es gibt hier auch Fußgänger, die diese Kreuzung queren wollen. Das sind morgens und mittags vor allem die Grundschüler der Olpketalschule. Diesen kleinen Verkehrsteilnehmern steht aber nur eine Fußgängerampel direkt hinter einer Unterführung und einer nicht einzusehenden Kurve zur Verfügung, bei der man bis zu 80 Sekunden auf Grün warten muss. 80 Sekunden zu warten ist schon für Erwachsene lang, für Grundschüler bedeutet dies eine Ewigkeit. Verschärfend kommt dazu, dass für Fahrer, die von der Olpketalstraße

links in die Hagener Straße abbiegen, nicht zu erkennen ist, was die Fußgängerampel anzeigt. Die Pkws auf der Hagener Straße warnen vor der Unterführung und der Kurve nur zwei schwach leuchtende Vorwarner, dass die Fußgängerampel Grün zeigt. Diese Situation will die SPD im Kommunalwahlbezirk 30 jetzt verbessern, und zwar vor allem für die Fußgänger mehr Sicherheit schaffen. Die SPD Politiker Ingrid Krämer- Knorr (Bittermark), Volker Schultebraucks (Kirchhörde) und Michael C. Meurer (Lücklemberg) fordern als Sofortmaßnahmen die Verkürzung der Wartezeit an der Fußgängerampel und eine bessere Vorwarnung für die Fahrer der Hagener Straße in südlicher Richtung. Außerdem soll das Hinweisschild für die Ampel sichtbarer platziert werden. Die Fahrzeuge von der Olpketalstraße sollen durch Blinkzeichen auf die Fußgängerampel aufmerksam gemacht werden. Die Verkehrsführung an der besagten Kreuzung müsse aber noch weiter verbessert werden, davon sind Meurer und Schultebraucks überzeugt. Hierzu werden sich die SPD Politiker vor Ort mit den Mitarbeitern des Tiefbauamtes treffen, ein entsprechender Antrag ist in die Bezirksvertretung Hombruch eingebracht worden.

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