Stadtmagazine Dezember 2009

Lücklemberger Keller standen unter Wasser

 In Lücklemberg war und ist, Gott sei Dank, kein Jahrhunderthochwasser zu beklagen, aber in jüngster Zeit standen bei jeweils normalen Regenfällen sechs bis sieben Mal zahlreiche Keller knöcheltief unter Wasser: Das macht die Haus- und Grundstückseigentümer natürlich nicht froh. Mitte November standen nun Vertreter der Stadtentwässerung und des Tiefbauamtes etwa 80 Anwohnern anlässlich einer Bürgerversammlung auf Einladung der SPD in der AWO-Begegnungsstätte zur Verfügung. Der Leiter der Stadtentwässerung, Dr. Christian Falk, musste auf eine direkte Frage von Karl Kallenbach, hin einräumen, dass Starkregenfälle etwa wie im Juli 2008 oder im Mai 2009 nicht in den Griff zu bekommen seien. Problem seien häufig auch die Lagen der Anwesen, so etwa in Senken. Nicht zuletzt könne man sich allerdings insbesondere gegen Katastrophenereignisse prinzipiell nicht schützen. Generell könne er, so Dr. Falk, den Betroffenen nur dazu raten, sich mit Rückstauklappen zu schützen. Die Vermutung der Mitbürger, dass der Kanal an der Kirchhörder Straße auch auf Grund der Erschließung von Neubaugebieten zu eng dimensioniert sei, wies er zurück. Zum Schluss gab es aber doch noch in einem Fall Entwarnung, und zwar was den geplanten Supermarkt an der Kirchhörder Straße angeht: „Wir“, so Dr. Falk, „genehmigen keinen Bauantrag, ohne nicht vorher geklärt zu haben, wie das Wasser abläuft.“ Und auch für die im Pinienweg mit Hochwasser kämpfenden Bewohner zeichnet sich – vermutlich bis Januar nächsten Jahres – eine Lösung ab.

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