Süd-Anzeiger vom 25. März 2009
Bernd Lehmkühler (r.) vom Amt für Stadtentwässerung erläuterte den Teilnehmern des Rundgangs die neue Hochwasserschutzanlage in Lücklemberg
SPD-Rundgang hatte 
Bauprojekte im Blick
Lücklemberg. Bauprojekte standen im Mittelpunkt des politischen Spaziergangs, zu dem die SPD Lücklemberg am Sonntag eingeladen hatte.

Ein aktiver Beitrag zum Schutz vor Hochwasser im Dortmunder Süden entsteht zur Zeit an der Olpketalstraße in Lücklemberg. Bis zu drei Meter hoch kann ab Mai diesen Jahres der Olpkebach bei anfallendem Hochwasser aufgestaut werden erläuterte Bernd Lehmkühler, federführender Projektleiter vom Amt für Stadtentwässerung den weit über 50 Teilnehmern des politischen Rundganges der SPD Lücklemberg. Ein bis zu 1,50 Meter hoher Damm schaffe die Vorraussetzungen, um das Tal des Olpkebaches als natürlichen Stauraum zu nutzen. Bei allen baulichen Maßnahmen bleibe die jetzige Naturbelassenheit des Olpkebaches aber in vollem Umfang erhalten. Zwar sei diese Maßnahme keine Garantie um ein Jahrhunderthochwasser wie im vergangenen Jahr zu vermeiden, allerdings hätten jetzt die nördlichen Teile Lücklembergs – Heiduferweg und Galoppstraße - einen effektiveren Schutz gegen normale Hochwasserstände so Lehmkühler weiter. 

Im weiteren Teil des Rundganges erläuterten Ratsvertretrein Ingrid Krämer-Knorr und Bezirksvertreter Michael C. Meurer den aktuellen Stand zum geplanten REWE-Markt an der Kirchhörder Straße. Krämer-Knorr machte nochmals die Bedenken der lokalen SPD zum neuen Supermarkt deutlich. Man sei von politischer Seite sehr gespannt, wie die verkehrliche Anbindung des REWE-Marktes für alle Verkehrsteilnehmer an der Kirchhörder Straße zufriedenstellend gelöst werden könne.

Vier Bauruinen, der geplante Neubau eines 10-Famlienhauses und die seit mehreren Jahren fehlende Beleuchtung im Neubaugebiet Zypressenweg bildete eine weiteres Thema des SPD Rundganges.

Bezirksvertreter Michael  C. Meurer konnte den Anwohner mitteilen, dass nach drei Jahren Wartezeit im Mai die neue Straßenbeleuchtung im Baugebiet installiert werde, das habe der Erschließungsträger Behr und Partner zugesagt. Dem geplanten Neubau eines mit öffentlich geförderten Mehrfamilienhauses begrüßt die Lücklemberger SPD, vor allem nachdem der Investor die Zahl der PKW-Stellplätze erhöht habe.

Ein Schandfleck bilden aber weiterhin die vier „Bauruinen“ im Baugebiet direkt an der Kirchhörder Straße. Seit fast zwei Jahren stehen die acht mit öffentlichen Mittel geförderten Doppelhäuser leer. Hier werden zur Zeit intensive Gespräche mit dem Bauträger geführt, um diese Häuser so schnell wie möglich zu vermieten, so Meurer.

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