Ruhrnachrichten vom 19. Oktober 2006

Aus drei mach vier

Hombruch - Eine Entscheidung, die schon lange überfällig gewesen sei, nennt der stellvertretende Bezirksvorsteher (CDU) Hans Semmler die beschlossene Neueinteilung des Stadtbezirks Hombruch in vier Wahlbezirke. Bislang war Hombruch in die drei Wahlbezirke 31, 32 und 33 aufgeteilt. Das soll sich bis zur nächsten Kommunalwahl im September 2009 ändern.

"Grund dafür ist die seit langem beobachtete, positive Bevölkerungsentwicklung des Stadtteils", so der stellvertretende Leiter des Amtes für Statistik und Wahlen, Berthold Haermeyer. Die demographische Entwicklung ziehe notwendigerweise eine Aufstockung auf vier Wahlbezirke nach sich. Gleicher Ansicht ist der Vorstand des SPD-Ortsvereins Lücklemberg, der meint, dass Hombruch als größter der zwölf Stadtbezirke über die Jahre ins Hintertreffen geraten sei und seit langem einer neuen Zuschneidung bedürfe.

Wie diese jedoch im Einzelnen aussehen wird, sei noch dahin gestellt. "Egal, wie die Entscheidung jedoch ausfällt, die Vorteile überwiegen", so Semmler. "Eine Direktwahl von vier Ratsmitgliedern bietet den Vorteil direkter von den Bürgern gewählter Ansprechpartner, die nicht über die Liste kommen." Schon zu den letzten Kommunalwahlen hätte er sich eine Aufteilung in vier Wahlbezirke gewünscht. Anfang bis Mitte nächsten Jahres beschließt die Bezirksvertretung die konkrete Neuaufteilung. Semmler dazu: "Dann sind wir in den Wahlkreisen nicht mehr das fünfte Rad am Wagen. Und haben wie z.B. Aplerbeck und Hörde auch endlich vier Wahlbezirke". - isk

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