Ruhrnachrichten vom 29. September 2005

Anwohner riskieren täglich Knöllchen

Kirchhörde - Nichts geht mehr, wenn am Kirchhörder Berg Haupteinkaufszeit ist. Die Bushaltestelle an der Hagener Straße ist dann ebenso zugeparkt wie die Einfahrten der Anwohner am Kirchhörder Berg. Der Stau an der Edeka-Ausfahrt ist endlos " und die Tiefgarage kaum frequentiert.

Neues Bus-Kap
Die Bushaltestelle, die noch provisorisch ist, soll schon in den nächsten Tagen zum Bus-Kap umgebaut werden; Absperrpfosten sollen Autofahrer dann dort auch am Parken hindern, stellten Vertreter des Tiefbauamtes und der Stadtwerke gestern Politikern und Anwohnern bei einem Ortstermin in Aussicht."Mehr als bedenklich" sei es jedoch, eine Ausfahrt vom Supermarkt auf die Hagener Straße einzurichten, so Volker Bockmeier vom Tiefbauamt: "Diese Lösung ist nicht akzeptabel. Die Ausfahrt ist zu nah an der Kreuzung. Dann haben wir hier oben die selbe gefährliche Situation wie unten am Rewe an der Hagener Straße." Die Ortspolitiker wollen nach heftigen Anwohner-Protesten jetzt eine Ausfahrt nur mit Rechtsabbiege-Möglichkeit diskutieren und vorschlagen, an dem Edeka-Parkplatz eine Litfasssäule und Telefonzelle zu entfernen und dort eine separate Ausfahrt einzurichten.

Ein weiteres Problem aus der Einwohnerfragestunde der letzten Bezirksvertreter-Sitzung konnten die Ortspolitiker leicht lösen: Durch die Straßenumgestaltung der Kirchhörder Straße in Höhe der Hausnummern 71 und 73 sind ca. zehn Stellplätze entfallen. Anwohner, Kunden und Mitarbeiter der Zahnarztpraxis, eines Dentallabors, des Friseurs und Supermarktes sind zum Parken in Nebenstraßen wie den Kleinen Floraweg ausgewichen. Ergebnis: Knöllchen. Weil das Parken in Kurven und auf dem Gehweg verboten ist.

Parken am Wohnstift
"Wir können hier einschreiten, müssen es nicht, tun das aber bei Beschwerden der Anwohner", so Ralf Leiding, Leiter der Verkehrsüberwachung im Ordnungsamt. Die Bezirksvertreter regten an, den nahe gelegenen öffentlichen Parkplatz des Wohnstifts Augustinum zu nutzen, der tagsüber wenig genutzt sei. Die Verwaltung wird prüfen, ob Teilbereiche des Parkplatzes Privatfläche sind. - JG

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