Ruhrnachrichten vom 29. Juni 2005

Einzelhandel zufrieden

Lücklemberg - Die Einzelhändler können endgültig aufatmen. Nach der Politik will auch die Verwaltung die Parkplätze im kleinen Zentrum von Lücklemberg erhalten. Dies versicherte Winfried Joch vom Amt für Tiefbau- und Straßenverkehr Dienstagabend bei der zweiten Informationsveranstaltung zum Gehwegausbau auf der Kirchhörder Straße zwischen Olpketalstraße und Durchstraße "Alle Parkplätze bleiben erhalten!", versprach er im Wohnstift Augustinum. Mehr noch: "Eventuell können wir sogar weitere Parkplätze bekommen", sagt Kauffrau Monika Peter - (Foto). "Hierfür müsste die Bushaltestelle Richtung Hacheney etwa um 50 Meter verlegt werden." Beide Haltestellen "Kleiner Floraweg" lägen dann gegenüber. "Hierdurch könnten auf der anderen Straßenseite drei neue Parkplätze entstehen." Das, so Bezirksvorsteher Ulrich Steinmann, soll die Verwaltung jetzt prüfen.

Breite erhalten
Die Fahrbahn und der Gehweg, erläuterte Winfried Joch, sollen auf der linken Seite Richtung Hacheney in kompletter Breite beibehalten werden. Der Gehweg auf der rechten Seite muss verändert werden. Der Straßenplaner hob hervor, dass der Straßenverkehr eine Führung bekommt. Auch die Fahrbahn wird ausgebessert " aber lediglich dort, wo es notwendig ist. Baubeginn für den Bürgersteig ist für Oktober/November vorgesehen. Außerdem wird es einen gestrichelten Fahrradschutzstreifen geben. "Er verengt die Fahrbahn optisch ein für den Autofahrer", sagt Ulrich Steinmann. "Davon versprechen wir uns auch eine Geschwindigkeitsreduzierung". Denn die Lücklemberger Bürger sind nicht glücklich darüber, dass viele Autofahrer auf der Kirchhörder Straße kräftig Gas geben. Dies beklagte Dienstagabend z.B. Barbara Maffei aus dem "Kleinen Waldhausweg".

Zebrastreifen
Und auch Geschäftsfrau Monika Peter sind die Raser ein Dorn im Auge. "Doch gegen eine Tempo 30-Zone sträubt sich die Verwaltung." Sie begrüßt deshalb den Vorschlag eines Seniorenvertreters, die Verkehrsinsel durch einen Zebrastreifen zu ergänzen. Um Raser zur Raison zu rufen, wurden auch Ordnungsamt und Polizei informiert. Ein weiteres aber unstrittiges Thema in der durchweg sachlichen Diskussion: Die Beitragspflicht. Diese gilt nur für die Kosten der Randanlagen, erläuterte Manfred Berg von der Verwaltung. Sprich: Anwohner der Kirchhörder Straße zahlen nur für den Bau des Gehweges, nicht für Kosten, die bei Maßnahmen an der Fahrbahn entstehen. - JDB/Ten

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