Ruhrnachrichten vom 7. Dezember 2006

 Dortmund-Süd

"Postimismus" stört die SPD

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Kirchhörde - Nach einem Gespräch mit dem Politikbeauftragten der Deutschen Post AG, Berthold Hoppe, wirft die SPD dem Unternehmen einen "unhaltbaren Optimismus" vor. Der Ortsvereinsvorsitzende der SPD in Lücklemberg, Michael C. - Meurer - (Foto), und Ratsvertreterin Ingrid Krämer-Knorr sehen mit dem Ende der Postfiliale an der Hagener Straße nicht nur den Verlust von Schließfächern und von Beratungskompetenz und damit "deutliche Standortnachteile" für die Geschäftsleute auf Kirchhörde zukommen.

Der Bezirksvertreter ist weiter fest davon überzeugt, dass die Post AG keinen geeigneten Standort für eine Partneragentur in Aplerbeck finden werde - auch deshalb nicht, weil die finanziellen Konditionen der Post "negativ zu bewerten seien". "So wurde die Grundvergütung der Post-Agenturen seit 2004 kontinuierlich abgesenkt ... Unter diesen von der Post diktierten Bedingungen reduziert sich der Kreis der potenziellen Bewerber in Kirchhörde auf Null", meinte Meurer gestern.

Die SPD werde jetzt den "politischen und gesellschaftlichen Druck" auf die Post kontinuierlich steigern und Freitag (8.12., 16 bis 17 Uhr) vor dem Edeka-Markt an der Hagener Straße / Kirchhörder Berg weitere Unterschriften gegen das für 2007 vorbereitete Aus der Filiale sammeln. Bereits 500 Signaturen liegen vor. - ban

>> www.deutschepost.de

>> www.spd-luecklemberg.de

06. Dezember 2006 | Quelle: Quelle: Ruhr Nachrichten

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