Ruhrnachrichten vom 30. November 2006

"Die Post muss sich anpassen"

Kirchhörde - 150 Unterschriften in einer Stunde - das war der Auftakt zu einer Kampagne, mit der der SPD-Ortsvereine rund um Kirchhörde für den Erhalt der Postfiliale an der Hagener Straße kämpft.

"Die Bürger zeigen kein Verständnis für die Schließung der Filiale", begründete Ratsvertreterin Ingrid Krämer-Knorr die Resonanz auf die Unterschriftenaktion, an der auch Christian Höhne teilgenommen hat. "Die Filiale ist gut organisiert und stark frequentiert", weiß der 69-Jährige zu berichten, nachdem auch er seine Unterschrift auf die Liste gesetzt hat.

Die Kirchhörder Post habe nach dem Aus der Filialen in Brünninghausen, in der Bittermark und in Lücklemberg zusätzliche Kunden aufnehmen müssen und arbeite wirtschaftlich, so Ingrid Krämer-Knorr, die ebenfalls meint: "Die Post muss sich diesen Gegebenheiten anpassen." Keiner der Kirchhörder Händler sei bereit, die Agentur-Konditionen der Post zu schlucken; es fehle der finanzielle Anreiz, so Bezirksvertreter Michael C. Meurer.

Der Ortsvereins-Vorsitzende aus Lücklemberg kündigte noch mehr Druck an, damit die Post ihr Konzept in ganz Dortmund überdenke. - ban

Freitag führt die SPD in Kirchhörde ein Gespräch mit dem Politik-Beauftragten der Post AG.
29. November 2006 | Quelle: ...

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