Ruhrnachrichten vom 30. November 2006

Post will Politik informieren

Kirchhörde - Es sei "das ganz normale Verhalten: Wenn einer etwas verändert, ist man dagegen" - aus dieser Perspektive betrachtet der Pressesprecher der Deutschen Post AG, Achim Gahr, die Kritik aus Kirchhörde, wo Politiker und Bürger dem Wandel von einer Postfiliale zur Postagentur mit großer Skepsis begegnen (wir berichteten).

Heute sammeln SPD-Ortsvereine und Ratsfrau Ingrid Krämer-Knorr sowie Bezirksvertreter Michael C. Meurer von 16.30 bis 17.30 Uhr Unterschriften vor der Post an der Hagener Straße, mit denen sie die Post AG davon überzeugen wollen, die Filiale an der Hagener Straße weiter zu betreiben.

Doch die hier und da im Umgang mit Unterschriftenaktionen erfahrene Deutsche Post lässt sich von dem Agenturformat nicht abbringen: "Wir haben eine unternehmerische Entscheidung getroffen", wiederholte Gahr gestern die felsenfeste Position der AG, die der örtlichen Politik gerne eine etablierte Agentur vorstellen möchte.

Eine große Dienstleistungsstudie habe große Zufriedenheit unter den Kunden festgestellt: "Keiner will mehr die Filiale zurück", erklärte der Pressesprecher gestern. - ban

28. November 2006 | Quelle: ...

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