Ruhrnachrichten vom 27. Dezember 2002

Baubeginn erst im Frühjahr
AWO-Begegnungsstätte in Lücklemberg

Lücklemberg Der Bau einer neuen Begegnungsstätte für den AWO-Ortsverein Lücklemberg verzögert sich erneut. Erst Anfang Februar sollen die Bauarbeiten beginnen.
Dies bestätigte Georg Deventer, Pressesprecher des AWO-Unterbezirks, auf Anfrage. Ursprünglich sollte schon in den Weihnachtsferien die Errichtung des eingeschossigen Gebäudes auf dem hinteren Gelände der Olpketalschule starten. "Es sind noch nicht alle Angebote für die Gewerke da", sagt Georg Deventer. Dies sei der Grund für die zeitliche Verzögerung. Doch fest steht, dass wir mit dem Bau im Frühjahr fertig sein wollen."
Seit 1991 rechnet die AWO immer wieder durch, was sie für ein neues Domizil für Dortmunds mitgliederstärksten Ortsverein kosten wird. Bisher ging die AWO davon aus, dass für das schlichte Gebäude mit Holzständerwerk und abgeschrägtem Dach und rund 150 Quadratmeter Nutzfläche etwa 400 000 Mark fällig werden. "Jetzt ist das Haus teurer geworden. Wir rechnen mit ca. 250 000 €", so Deventer.
An den Kosten wird auch der Ortsverein Lücklemberg beteiligen. "Wir gehen davon aus, dass er etwa 30 000 Euro aufbringen kann." Auch einen Teil der Betriebskosten, so Deventer, wird der Ortsverein beisteuern. Die AWO kalkuliert ca. 6000 Euro pro Jahr, inklusive Erbbauzins.
Bevor die Baustelle auf dem hinteren Teil des Geländes der Olpketalschule eingerichtet wird, soll mit der Grundschule und dem benachbarten städtischen Kindergarten über die Sicherung der Baustelle gesprochen werden, die über einen ca. 50 Meter langen Weg angefahren wird. "Wir werden im Januar auf beide Einrichtungen zugehen und gemeinsam besprechen, wie wir da am besten vorgehen," sagt Georg Deventer. Vielleicht, so Deventer, könne der Bau der AWO-Stätte "ja sogar durch ein Schulprojekt" begleitet werden. Steffi Tenhaven.

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