Ruhr Nachrichten vom 4. Januar 2013

Langelohschule: So will die SPD den Verkehrt entschärfen

LÖTTRINGHAUSEN Anwohner und SPD Ortsverein sind sich einig: Die Verkehrssituation an der Langelohschule ist gefährlich. Ein entsprechender Antrag in der Bezirksvertretung Hombruch soll die Situation nun verbessern - migroßem Effekt.Von Jana Schoo

Meurer (l.) und Volker Schultebraucks haben Vorschläge für den Verkehr an der Löttringhauser Straße. 

Eine von der Natur zurückeroberte Querungshilfe, eine vielbefahrene Vorfahrtsstraße und ein Tempo-30-Schild, das mehr zur Zierde am Straßenrand steht. Die Verkehrssituation an der Löttringhauser Straße in Höhe der Langelohschule ist gefährlich – finden die Anwohner und der SPD Ortsverein.

"Brennpunkt"
Mit einem entsprechenden Antrag in der Sitzung der Bezirksvertretung Hombruch am 29. Januar setzen sich die Ortsvereine Kirchhörde / Löttringhausen und Lücklemberg daher für eine verbesserte Verkehrsführung ein.„Gerade durch die Schule ist das hier ein Brennpunkt“, sagt Michael Meurer, Ortsvereinsvorsitzender Lücklemberg und Bezirksvertreter. Gravierende Unfälle gab es in diesem Bereich bislang nicht, zu Zusammenstößen sei es an der Kreuzung Löttringhauser Straße / Langeloh aber immer wieder gekommen, berichtet Meurer.
 

Anwohnerbeschwerden
 Auslöser für das Optimierungs-Konzept waren aber die Anwohner, die sich zuletzt immer häufiger über rasende Autofahrer beschwert hatten. Eine gefährliche Situation, denn die Grundschüler gehen meistens direkt am Schulausgang über die Straße und laufen nicht die wenigen Meter zur Querhilfe oder der Ampel.
 
Sicht- und Haltelinien
 Die SPD wünscht sich daher kleine Änderungen – mit großem Effekt. Zwischen Ortseingang an der Heunerstraße und Ortsausgang an der Eichhoffstraße sollen Sicht- und Haltelinien an den Einmündungsbereichen eingezeichnet werden. Weitere Verkehrsschilder sollen auf das Tempolimit von 30 Stundenkilometern hinweisen. Mit vermehrten Geschwindigkeitskontrollen sollen die Raser gestoppt werden.
 Außerdem soll ein Fahrradschutzstreifen in beide Richtungen den Fahrstreifen verengen und die Autofahrer so zum langsam Fahren zwingen. „Die Chancen stehen gut, dass der Antrag durchgeht“, erklärt Volker Schultebraucks, Ortsvereinsvorsitzender Kirchhörde/Löttringhausen.