Ruhr Nachrichten vom 23. Juni 20102

Kirchhörder Straße: SPD fordert Verlegung der Fußgängerampel um zehn Meter

LÜCKLEMBERG Es klingt kurios, aber der SPD ist es ein ernstes Anliegen: Weil die Fußgänger auf der Kirchhörder Straße in Lücklemberg nicht zu ihrer Ampel gehen, soll die Ampel jetzt zu den Fußgängern kommen - für viel Geld. Von Peter Bandermann

Der Vorstand der SPD in Kirchhörde, Lücklemberg und Brünninghausen stellt den Antrag, die Fußgängerampel um etwa zehn Meter zu verlegen. (Foto: Peter Bandermann)

Der Vorstand der SPD in Kirchhörde, Lücklemberg und Brünninghausen stellt den Antrag, die Fußgängerampel um etwa zehn Meter zu verlegen. (Foto: Peter Bandermann)

Weil Fußgänger auf der Kirchhörder Straße eine Ampel nicht nutzen, will die SPD diese Ampel um 10 Meter versetzen lassen. Der Vorstand der drei Ortsvereine Lücklemberg, Kirchhörde und Brünninghausen will den Antrag stellen, dass die Stadt die Ampel am Zugang zur Bittermark um zehn Meter verlegt. Kosten: Bis zu 30.000 Euro. „Von 20 Fußgängern benutzen gerade einmal zwei oder drei die Ampel. Alle anderen überqueren die Kirchhörder Straße an der Ein- und Ausfahrt des Augustinums“, erläutert der SPD-Vorsitzende Michael C. Meurer den Vorstandsbeschluss. 
„Die Kirchhörder Straße ist abschüssig und Autofahrer halten nicht immer die 50 ein, sagt Ingrid Krämer-Knorr über die besonderen Gefahren, denen sich Jogger, Spaziergänger, Senioren und Familien mit Kindern aussetzen würden. 

Kein Unfallschwerpunkt

Nach Angaben der Polizei ist der Kreuzungsbereich allerdings kein Unfallschwerpunkt. Polizeisprecher Peter Schulz: „In diesem Jahr hatten wir hier noch keinen Unfall. 2011 gab es vier Zusammenstöße. Die Folgen: zwei Leichtverletzte und zweimal Blechschäden.“  „Vor etwa fünf Jahren hat es aber einen toten Fußgänger gegeben“, untermauert Ingrid Krämer-Knorr den Antrag der SPD.
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