Ruhr Nachrichten vom 30. August 2011

"Look at Lück": Ruhrpottdelikatessen und viel Musik

LÜCKLEMBERG "Gäbe es eine Ratingagentur für Stadtteilfeste, dieses hier würde sicher die Wertung ,triple A‘ bekommen", strahlt SPD-Bezirksvertreter Michael C. Meurer. Denn er ist Schirmherr des Lücklemberger Dorffestes „Look at Lück“, das am Freitag und Samstag nun schon zum 21. Mal in und um der Olpketalgrundschule

 „Chris an the poor boys“, eine Folk-und Pop-Band, spielten am Freitagabend zum Auftakt der Veranstaltung – „und schafften es, trotz des bescheidenen Wetters, gute Stimmung bis in die Nacht zu verbreiten“, blickt Hans Rothschuh zufrieden zurück. Denn er hat als 1. Vorsitzender des Handball Clubs Dortmund-Süd zusammen mit Otto Schulte die Veranstaltung organisiert und schreibt somit auch die Geschichte eines kleinen Volksfestes weiter.
„Das Fest ist für Lücklemberg von großer Bedeutung, weil es hier nicht so etwas wie einen eigenen Stadtkern gibt“, erklärt Meurer. „Look at Lück“ bilde somit einen „temporären Kommunikationstreffpunkt“, so Meurer.

Fest soll Vereinskassen füllen

Doch nicht nur zum Plaudern mit der Nachbarschaft lädt das Fest jährlich ein: Deftige Ruhrpottdelikatessen, wie Pfefferpotthast oder Salzkuchen mit Mett gehören mittlerweile zum festen Bestandteil der „Look at Lück“-Tradition.
Auch die jüngsten Besucher kommen auf ihre Kosten: Mit Hüpfburg, Kinderschminken und einer Olympiade sind viele glückliche Kindergesichter zu beobachten. So auch Maja (4) und Emma (2), die sich erst die Medaille bei der Kinderolympiade sicherten und dann auf der Hüpfburg herumtollten. Der Gewinn soll letztendlich die Vereinskassen füllen. „Ursprünglich war es ja auch nur ein Vereinsfest, doch jetzt hat es sich zum wahren Volksfest entwickelt“, resümiert Rothschuh.  

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