Ruhr Nachrichten vom 29. August 2011

Gefahr an Hagener Straße: SPD fordert Nachbesserung der Querungshilfe

KIRCHHÖRDE Eine schnellstmögliche Nachbesserung der Querungshilfe an der Hagener Straße fordern die SPD-Politiker der Ortsvereine.Von Laura Kirchberger

Die SPD fordert eine sicherere Querungshilfe für die Hagener Straße. (Foto: Kirchberger)

Auf der Hauptstraße im Kern von Kirchhörde, direkt an der Patroklus-Apotheke und dem Ärztehaus, gibt es seit einem Jahr eine Querungshilfe für Fußgänger. Doch die sei alles andere als sicher und keine große Hilfe für Fußgänger und den Verkehr. "Es ist einfach lebensgefährlich", gibt Michael C. Meurer vom Ortsverein Lücklemberg vehement zu verstehen. Und auch die Vertreter der übrigen SPD-Ortsvereine Ingrid Krämer-Knorr (Bittermark) sowie Volker Schultebraucks (Kirchhörde-Löttringhausen), teilen diese Meinung.

Bus hält alle zehn Minuten

Das Problem ist in erster Linie die Bushaltestelle "Kirchhörde" Richtung Innenstadt. Dort hält alle zehn Minuten ein Bus, was meist einen Rückstau des Verkehrs bis zur nächsten Einmündung verursacht. Viele ziehen aus Ungeduld einfach an dem haltenden Bus vorbei und fahren dabei nicht selten in den Gegenverkehr.
Das ist sowohl für die Fußgänger und Fahrradfahrer enorm gefährlich, als auch für die Autofahrer. Die Straße ist nur schwer einsehbar und viele rasen mit einer hohen Geschwindigkeit, vor allem seitdem Tempo 30 vor einem Jahr aufgehoben wurde und wieder 50 Stundenkilometer erlaubt sind. Darüber hinaus ist die Hagener Straße die zweit stärkst befahrene Straße im Hombrucher Bezirk.

13.000 Fahrzeuge

"Bis zu 13.000 Fahrzeuge zählt man an einem Tag", weiß Ingrid Krämer-Knorr. Gefährlich wird das in Kombination mit dem großen Fußgängerverkehr. Außerhalb der Ferien sind viele Schulkinder unterwegs und queren die Straße.Auch sonst ist das Zentrum von Kirchhörde durch die vielen Geschäfte und Arztpraxen stark besucht. Direkt an der Querungshilfe liegen neben der Patroklus-Apotheke und dem Ärztehaus ein großer Edeka Markt, ein Eiscafé, eine Pizzeria und eine Sparkasse.
Rund 90 Geschäfte befinden sich dort auf kleinem Raum. "Wir wollen eine Sperrfläche in Form eines schraffierten Feldes und eine durchgezogene Linie", fordern die SPD-Mitglieder, "auch über Überholverbotsschilder haben wir nachgedacht, doch haltende Busse dürfen generell nicht überholt werden."
Um das Vorhaben zu realisieren, wollen sie so schnell wie möglich mit dem Tiefbauamt Kontakt aufnehmen. Sollte das auf die Schnelle nicht funktionieren, wird der Antrag im September in der Sitzung der Bezirksvertretung Hombruch vorgelegt.

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