Westfälische Rundschau vom 2. Oktober 2010  
Hagener Straße: SPD will Schulweg sichern

KIRCHHÖRDE Wer auf der Hagener Straße/Ecke Olpketalstraße auf die andere Seite will, 
muss Geduld haben. Schuld daran, ist die lange Ampelphase von einer Minute und 20 Sekunden. 
Auch Michael Meurer vom SPD Ortsverein Lücklemberg dauert das zu lang und sieht darin eine 
Gefahr.Von Martina Stephany

So groß soll die Warnleuchte werden, die Volker Schultebraucks vor der Brücke an der Kreuzung 
Hagener/ Ecke Olpketalstraße sehen will. Das Blinklicht im Hintergrund werde zu oft übersehen.  

(Foto: Martina Stephany)

Er weiß: Vor allem Schüler sind ungeduldig, warten nicht auf Grün. Über die Hagener Straße müssen 
neben den Olpketal-Grundschülern auch die Gymnasiasten, die an der Weißen Taube den Bus nehmen. 
Die SPD-Politiker wollen einschreiten, bevor das erste Kind im Krankenhaus landet.

Kürzere Schaltung
Die Ortsvereine Bittermark, Lücklemberg und Kirchhörde haben sich zum Projekt "Schulwegsicherung" zusammengeschlossen. Die Idee: Zu Stoßzeiten soll die Ampel kürzer geschaltet sein. Schulkinder 
müssten dann nicht erst den Knopf drücken. "Länger als 30 Sekunden sollten sie nicht warten müssen", 
sagt Meurer.Volker Schultebraucks (SPD Kirchhörde) will außerdem die Warn-Leuchte vor der Brücke 
vergrößern. 
Wer aus Dortmund kommt, sehe weder das Ampel-Warnschild noch den kleinen Blinker, da er durch die 
Brücke und die abknickende Straße abgelenkt sei. "Da muss eine richtig große Leuchte hin", sagt er.

Weiteres Blinklicht
Damit die Fußgänger sicher über die Ampel kommen, ist laut SPD außerdem ein Achtung-Fußgänger-
Blinklicht in Richtung Olpketalstraße nötig.
Bei genauerem Hinsehen ist für die SPD-Politiker die ganze Kreuzung ein Problem. Wer wann Vorfahrt 
hat, wie sich Abbieger verhalten müssen – für viele Autofahrer sei das nicht ersichtlich. Damit der Verkehr 
besser abfließt, müsse ein Kreisverkehr her. Aber dafür reicht der Platz nicht.Da die nächste Sitzung der Bezirksvertretung allerdings erst im November ist, will Meurer schon in der kommenden Woche mit dem Tiefbauamt sprechen. 

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