Ruhr Nachrichten vom 20. Januar 2009

Vollsortimenter soll an Kirchhörder

Straße in Lücklemberg öffnen

Von Nadja Schöler am 19. Januar 2009 17:51 Uhr

LÜCKLEMBERG Vor genau einem Jahr haben in Lücklemberg die Planungen für einen neuen Supermarkt an der Kirchhörder Straße begonnen. Am Dienstag (27.1.) wird die Bezirksvertretung Hombruch nun darüber beschließen.

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Wo jetzt an der Kirchhörder Straße noch Bäume stehen, soll bald ein Rewe-Markt erbaut werden.

Foto: Schöler

Geplant sind ein Vollsortimenter und ein Getränkemarkt auf einem

Grundstück neben der Kirchhörder Straße 56. Der Markt soll die Versorgungslücke schließen, über die sich viele Menschen in
Lücklemberg beklagen.

Doch die Umsetzung ist nicht ganz problemlos.

„Es ist kein leichtes Projekt“, sagt Matthias Ulrich, Vorsitzender der CDU-Ortsunion Kirchhörde. Es gehe auch um Belastungen durch Verkehr
und Lärm. Zuerst sei man bei der Ortsunion begeistert gewesen von
einem neuen Supermarkt. Doch nachdem der kleine Rewe wiederbelebt worden war, habe man sich die Frage gestellt, ob man den Vollsortimenter noch brauche.

Supermarkt vor der Haustür

„Wir haben überlegt, dass viele Bürger in der Umgebung sich freuen werden, wieder einen
Supermarkt vor der Haustür zu haben, der fußläufig zu erreichen ist. Auch wenn das Anwohner der anliegenden Wohngebiete anders sehen“, so Ulrich.

Einziehen wird in das Gebäude ein Rewe-Markt, die Mietverträge sind schon unterschrieben und die Bauanträge bei der Stadt eingereicht worden. Geplant ist eine Verkaufsfläche von 1000
Quadratmetern, das entspricht etwa der  Hälfte des Rewe-Marktes in der Harkortstraße in Hombruch.

"Bedienabteilungen sind besonders wichtig"

„Wir verfolgen dabei unser neues Konzept wie bei den Märkten in Kirchlinde und Eving. Die Bedienabteilungen für Fleisch, Wurst und Käse sind besonders wichtig. Außerdem wollen wir ein sehr preisagressiver Markt sein und deshalb Ware in Massen anbieten“, erklärt Rewe-Vorstandssprecher Heinz-Bert Zander.

Problemzonen konnten entzerrt werden

Den Kritikpunkt der Verkehrsbelastung sieht Matthias Ulrich gelassen: „Die Problemzone
Hagener Straße und Kirchhörder Berg könnte so entzerrt werden.“ Wenn alles glatt läuft, könnte schon
zum Jahresende mit dem Bau begonnen werden, hofft der Pressesprecher. Am 27.1. liegt der Antrag
auf dem Tisch des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen.

·    In einer Bürgersprechstunde informiert die SPD am Freitag (23.1., 15 bis 17 Uhr) im Bistro des Leben-mittel-Cafés an der Kirchhörder Straße u. a. über die aktuellen Baupläne für den
Supermarkt.

 
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