Ruhr Nachrichten vom 21. September 2009

 

Edeka Kirchhörde
Zweite Ausfahrt soll Park-Chaos verhindern

Von Nadja Schöler 

KIRCHHÖRDE Auf dem Parkplatz vor dem Edeka-Markt am Kirchhörder Berg herrscht Dauerbetrieb. Kunden der umliegenden Geschäfte und Arztpraxen stießen mit ihren Autos auf dem engen Platz immer wieder zusammen. Jetzt entschärft eine zweite Ausfahrt die Situation.

Mehr als zwei Jahre haben die Stadtwerke, die Eigentümer des Grundstücks sind, das Tiefbauamt und Edeka-Inhaber Thomas Neubert verhandelt.

5000 Euro
Die Kosten von 5000 Euro für eine zweite Ausfahrt wollte keine der Parteien alleine tragen. Edeka und die Stadtwerke einigten sich schließlich darauf, sich die Kosten zu teilen.
Das Ergebnis ist eine neue Ausfahrt links neben der alten Ein- und Ausfahrt. Die Litfaßsäule, die an dieser Stelle stand, musste versetzt werden.
Jetzt fließt der Verkehr nur noch in eine Richtung. SPD-Ratsmitglied Ingrid Krämer-Knorr und SPD-Bezirksvertreter Michael Meurer beobachteten gestern zufrieden das Geschehen, für das sie vor zwei Jahren den Antrag in der Bezirksvertretung gestellt hatten.

Oft gekracht
Hier habe es oft gekracht, weil sich die Autofahrer auf dem Parkplatz entgegen kamen, so Meurer. „Umliegend gibt es 15 Geschäfte und zehn Arztpraxen. Die Besucher nutzen auch diesen Parkplatz“, beschrieb Meurer das Parkplatz-Chaos.
Ingrid Krämer-Knorr versteht nicht, warum es so lange dauerte, bis der Antrag umgesetzt wurde: „Dieses Hin und Her ist nicht nachvollziehbar, ständig verzögerte sich das Projekt.“
Ursprünglich sollte die Ausfahrt an der Seite zur Hagener Straße gebaut werden. Doch es bestand die Sorge, dass diese zu nah an der Kreuzung liegt. „Das entzerrt sich jetzt aber. Vor der Einfahrt können jetzt auch fünf oder sechs Autos stehen, ohne dass sie den Verkehr an der Hagener Straße behindern“, erklärte Krämer-Knorr.

 zurück