Ruhr Nachrichten vom 5. Februar 2009

Lücklemberger Bergfeld bekommt maximal 49 Häuser

Ruhr Nachrichten am 4. Februar 2009 15:41 Uhr

LÜCKLEMBERG Weit über 60 freistehende Einfamilienhäuser sah die ursprüngliche Bebauung des Bergfeldes (HOM 242) in Lücklemberg vor. Jetzt werden maximal 49 Einfamilienhäuser auf dem Areal gebaut.

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Nur noch maximal 49 Einfamilienhäuser statt wie geplant über 60 sollen auf dem Bergfeld gebaut werden. Foto Schöler

In dieser Reduzierung und in der Auflage, keine Einliegerwohnungen zu bauen, sieht die SPD sich in ihrem Einsatz für eine reduzierte Bebauung belohnt.
Dies betonen Ratsvertreterin Ingrid Krämer-Knorr und Bezirksvertreter Michael C. Meurer. Es sei davon auszugehen, dass die tatsächliche Bebauung noch geringer ausfallen werde. Nach Abwägung der Interessen aller Beteiligten, sei eine Bebauung mit maximal 49 Häuser ein akzeptabler Kompromiss für alle Beteiligten, sind die Sozialdemokraten überzeugt.

"Befürchungen der Anwohner sind unbegründet"

Die Befürchtungen der Anwohner, dass die Beschädigungen des Heideblicks durch Baufahrzeuge zu ihren Lasten gehe, sei unbegründet betont Ingrid Krämer-Knorr. Entständen während der Bauphase Schäden, würden diese durch die Bauträger behoben.
Das städtische Planungsamt hat zugesagt, eine genaue Dokumentation eventueller Schäden anzufertigen und dadurch die Verursacher zu ermitteln und zur Verantwortung zu ziehen.
Um die das Verkehrsaufkommen gleichmäßiger zu verteilen, setzen sich die SPD Politiker weiterhin dafür ein, die Straße Am Kramberg an die Zillestraße anzubinden und gleichzeitig auf der Zillestraße die zulässige Geschwindigkeit durchgehend auf 50 km /h zu reduzieren.

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