Ruhrnachrichten vom 7. März 2007

Dortmund-Süd

Nichts Neues in Kirchhörde

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Hombruch - "Ich biete Ihnen eine Wette an", sagte Michael C. Meurer von der SPD-Fraktion gestern in der Bezirksvertretung (BV). "Sie werden auch bis 2008 keinen Partner für eine Post-Agentur in Kirchhörde finden." Sein Wettpartner: Berthold Hoppe - (Foto) von der Deutschen Post AG, der sich gestern der Kritik der Politik stellte.

Viel Neues hatte der Post-Mitarbeiter nicht zu berichten. Sichtlich ungeduldig antwortete er auf immer wiederkehrende Fragen aus Politik und Bürgerschaft. So interessierte es sowohl Meurer als auch den Kirchhörder Friseur Gerd Petrusch, der in der Bürgerfragestunde fragte, was passiere, wenn die Post-Filiale zu dem immer wieder kursierenden Datum des 31. Juni geschlossen werde, aber kein Agenturpartner gefunden worden sei.

Denn, das konnte auch Hoppe bestätigen, Gespräche mit Interessenten würden zwar geführt, ein Vertragsabschluss ist aber noch nicht erfolgt. "Das Datum 31. Juni habe ich nie genannt", sagte Hoppe. Fest steht jedoch, betonte er, dass die Deutsche Post AG als Wirtschaftsunternehmen die Entscheidung getroffen habe, dass es noch in diesem Jahr eine Umwandlung in eine Agentur geben werde.

Bis 2008, kündigte Hoppe auf Anfrage an, gebe es deswegen bei der Post aber keine betriebsbedingten Kündigungen für die Kirchhörder Mitarbeiter. Auch Sicherheitsbedenken, die Petrusch und Meurer äußerten, wies er zurück: "Die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen wie ein angemessener Tresor sind maßgebliche Kriterien bei der Standortsuche." - niv

06. März 2007 | Quelle: Quelle: Ruhr Nachrichten

 

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