Ruhrnachrichten vom 27. September 2007

Betreuung mit kommunaler Hilfe

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Hombruch - "Ich bin froh, dass es für die Ganztagsbetreuung jetzt eine Lösung gibt" - nach der letzten Ratssitzung war Ingrid Krämer-Knorr - (Foto) von der SPD vor allem erleichtert. Dort wurde beschlossen, auch die restlichen, aus dem Förderprogramm des Landes herausgefallenen Grundschulen mit ausschließlich kommunalen Mitteln für die Ganztagsbetreuung zu versehen. Im Stadtbezirk Hombruch sind die Olpketalschule und die Kirchhörder Grundschule betroffen. Bezirksvertreter Michael C. Meurer freut sich ebenfalls über den Beschluss. "Jetzt haben die Lehrer und Eltern Planungssicherheit."

Zum Hintergrund: Die beim Land angemeldeten Fördermittel für die Ganztagsbetreuung zum Schuljahr 2007 meldete das Schulverwaltungsamt termingerecht bis zum 30. April. Nachmeldungen von sieben weiteren Grundschulen, darunter auch die beiden oben genannten, wurden erst zum Ende des Jahres 2006 durch die Schulen selbst vorgenommen. Nach den bisherigen Richtlinien, wäre, laut SPD-Ortsverein Bittermark, die Förderung auch wie gewohnt erfolgt, doch das Land habe kurzfristig die Rahmenbedingungen geändert. Die zu spät eingereichten Anträge würden nur noch mit 30 beziehungsweise 50 % bezuschusst, weil nun vorrangig Fördermittel an die Hauptschulen gehen sollten.

Diese Mitteilung sei kurz vor Ferienbeginn erfolgt und Übergangslösungen mussten zeitnah gefunden werden. Ingrid Krämer-Knorr dankt nun besonders Schulleitung und Eltern, die die unsichere Zeit gut überbrückt hätten. Besonders stellt sie heraus, dass die nun erarbeitete Lösung von der Kommune getragen worden sei. >> www.spd-hombruch.de

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