1841 beginnt die Industrialisierung
Die Hermannshütte sicherte vielen den Lücklembergern den Lebensunterhalt.

Anfang des 19. Jahrhunderts beginnt die Industrialisierung. Den Grundstein hatte im 18. Jahrhundert schon der Preußenkönig Friederich der Große gelegt. Im Jahr 1841 gründet der Iserlohner Fabrikant Piepenstock (im Bild) die Hermannshütte später Phönix und Hoesch). Er erkannte schnell die wirtschaftlichen Möglichkeiten, die durch die Industrie im Ruhrgebiet entstehen können, weitaus  mehr als in den kleinen Betrieben im sauerländischen Iserlohn. Mit der Hütte in Hörde, das - wie Lücklemberg - damals zum Landkreis Dortmund gehörte, wird die Schwerindustrie geschaffen. Viele Menschen finden Arbeit und Brot. Im noch bäuerlichen Lücklemberg werden Familien angesiedelt, die auf ihrem Land nebenbei eine kleine Landwirtschaft betreiben sollten. Einige der älteren Siedlerhäuser sind noch heute vorhanden. Aber auch in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts baute Hoesch zahlreiche Häuser in Lücklemberg.

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