Die Villa Opländer wurde 1924 auf einem großen Hanggelände in Lücklemberg für den Ingenieur und Fabrikanten Luis Opländer errichtet. In seinem monumentalen Gestaltungsausdruck dokumentiert der Bau samt Nebenanlagen und Park den Herrschaftsanspruch des konservativ geprägten Großbürgertums. Das Anwesen stellt den besonderen Typ einer Fabrikantenvilla aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts dar. Neben dieser - später an Hoesch verkauften - Villa gibt es in Lücklemberg weitere Anwesen dieser Art.In dem großen Parkgelände zwischen Hollmannstraße und Im Kühlen Grund entstanden in der 80er und 90er Jahren zahlreiche neue Häuser. In der Villa Hoesch lebte bis zu seinem Tode Staatsminister i. R. Dr. Harald Koch,  Dortmunds Ehrenbürger und langjähriger Hoesch- Arbeitsdirektor. Koch gilt als einer der Väter der Mitbestimmung.
Die Hoesch-Villa ist das einzige Baudenkmal in Lücklemberg. Ein weiteres war der Dahmshof, der jedoch nach seinem Total-Umbau in den 80er Jahren den Schutz verlor. 

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