Die Bauernhöfe in Lücklemberg

Lücklemberg auf einer Karte von 1820

Der Seepenhof am Lemberger Feld, fotografiert vor dem 2. Weltkrieg
Grundherren des Seepenhofs waren nacheinander das Kloster Werden, die Herren von Bodelschwingh und das Haus Brünninghausen. Die älteste Datierung liegt um das Jahr 1150, damit dürfte der Hof der älteste in der Bauernschaft gewesen sein. Der Hof lag am Kramberg gegenüber der Einmündung der Straße Lemberger Feld. Noch 1939 war das Anwesen im Besitz der Familie Seepe. Um 1955 wurde das Fachwerkhaus abgerissen. Zu dieser Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, verschwanden leider viele schöne Fachwerkbauten.

Der Krambergskotten lag ebenfalls am Kramberg (schräg gegenüber dem Seepenhof). Er gehörte lange Zeit zum Stift Herdecke. Um 1900 ging er in den Besitz der Zeche Gottessegen in Löttringhausen über und wurde als Wohnhaus für Bergwerks-Angehörige genutzt. Ziemlich verkommen wurde das Gebäude etwa zur gleichen Zeit wie der Seepenhof abgerissen und es wurden Reiheneigenheime errichtet.

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