Lücklemberg und die Grafschaft Mark

Zur Grafik: Die größte Ausdehnung der Grafen zur Mark um 1600; dazu kamen noch Gebiete in Ostwestfalen. Von Altena aus breiteten sich die Grafen aus. Zuerst kam der Umzug von Altena zur Burg Mark bei Hamm. Dann erfolgten die Übernahmen - meist Erbschaft oder Heirat - der Herzogtümer Kleve, Jülich, Geldern und Berg mit der Hauptstadt Düsseldorf.  Dortmund, Köln und Aachen waren Freie Reichsstädte. Lücklemberg gehörte Jahrhunderte lang zur Grafschaft Mark.                                                                       

Nach den Kriegen gegen die Sachsen siedelten sich um 800 zwei Ritter aus dem Heer Karls des Großen an, die in Altena eine Burg bauten. Diese Grafen von Altena gewannen durch Heirat und Erbschaft viele Ländereien. 1226 zogen sie zur Burg Mark bei Hamm. Als Grafen zur Mark förderten sie die Wirtschaft und ließen ihren Untertanen im nördlichen Sauerland und dem östlichen Ruhrgebiet  viele Freiheiten. Handel und Wandel konnten dadurch wachsen.

Ihr Herrschaftsbereich wurde immer größer. Im 17. Jahrhundert gehörte ihnen mehr als ein Drittel der Fläche des heutigen NRW (Grafik). Die Grafen und Herzöge waren steinreich. 1614 wurden die Märkischen Ländereien brandenburgisch, 1803 löste Napoleon die Mark und die Reichsstadt Dortmund als eigenständige Gebiete auf. 1814 wurden die Mark und die Stadt Dortmund zusammen endgültig Preußenland. Der Begriff Märkisch blieb aber erhalten.

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