Der Dahmshof in Lücklemberg

Der Hof verlor seinen Charakter: Kein Baudenkmal mehr

Eigentümlicherweise gehörte der Dahmshof, der geografisch eher zu Kirchhörde gerechnet werden müßte, solange man zurückforschen konnte, mit Lück und Lemberg zu einer Bauernschaft. Das ist aus der Zugehörigkeit zum Kloster Klarenberg in Hörde zu erklären. Dadurch wurde der Hof zum Kirchspiel Wellinghofen(zu dem auch Lücklemberg gehörte)  gerechnet. Infolge der Säkularisation im Jahre 1803 fiel der Hof an den preußischen Fiskus.Der Hofname Dahm oder Dahme erschien zuerst 1486 im Schatzbuch der Grafschaft Mark. Nach der Familie Dahm bewirtschaftete die Familie Haselhoff das Anwesen, die ihn bis in jüngster Zeit besaß. Als bedeutendes Zeugnis der bäuerlichen Vergangenheit konnte in den 80er Jahren der Totalabriss verhindert werden. Beim Umbau zu einem Mehrfamilienhaus aber wurde das Anwesen in einer Weise verändert, dass sein Charakter völlig verloren ging. An den Hof erinnert die Dahmsfeldstraße, die die Grenze zwischen Lücklemberg und Kirchhörde bildet. Das Gebäude  liegt am heutigen Paul-Sattler-Weg und ist Teil des Bebauungsplangebiets Dahmsfeld.  

Der Dahmshof kurz nach Beginn der Bauarbeiten Anfang der 80er Jahre Außer den Grundmauern blieb vom Dahmshof nicht viel übrig  
Das Wohnhaus nach seiner Fertigstellung   
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